Die Zukunft der grünen IT ist Licht! – E-Book erschienen

IT muss effizienter und nachhaltiger werden. Darum geht es in diesem Blog, und das ist allen, die sich intensiver mit der Technologie beschäftigen, längst klar. Ein Weg dazu ist die Verwendung von Licht als Übertragungsmedium nicht nur auf Fernstrecken, sondern möglichst überall. Wenn Bausteine, die optische Verbindungen herstellen, mit Daten beliefern und auslesen, auf Basis von Silizium-Halbleitermaterial produziert werden, spricht man von Silicium Photonics.
Ich hatte das große Vergnügen, mich im Auftrag des Onlinemediums Datacenter Insider in diesem Winter intensiv mit dem Thema zu befassen. Im Rahmen meiner Recherche sprach mit Wissenschaftlern und CTOs, die versuchen, aus den Ergebnissen von Forschung greifbare Produkte zu machen und suchte nach Marktdaten, die zeigen, wie schnell die Bedeutung der Technologie zunimmt.
Etwas darüber zu erfahren, wie das Fundament für eine vollkommen neue technologische Basis der IT entsteht, war sehr spannend, denn Silicium Photonics ist zwar nicht die einzige Technologie, die für mehr Nachhaltigkeit in der IT sorgen soll, auch die 5G-Mobilnetze sollen uns hier einen Schritt voranbringen. Sie ist aber mit Sicherheit sehr wichtig dafür.

Nun ist das e-Book erschienen. Wer sich also über den aktuellen Stand der Forschung, Probleme und erste Umsetzungsversuche bei Silicon Photonics informieren will, um einen Blick in die wahrscheinliche Zukunft der IT zu riskieren, der oder die kann sich gegen kostenlose Registrierung das frei herunterladbares E-Book Silicon Photonics von Datacenter Insider holen.

Neuer Reparaturservice für mobile Geräte

Mit icracked kommt jetzt ein in den USA bewährter Reparaturdienst für mobile Geräte der Marktführer Apple und Samsung auf den deutschen Markt. Der Anbieter erlässt sich bei seinen Dienstleistungen auf sogenannte iTechs, also von iCracked ausgebildete Spezialisten, die als Mikrounternehmen in einer Art Franchising-Modell im Lande verteilt sind und die Reparaturaufträge beim Kunden ausführen. Sie haben alle notwendigen Werkzeuge und Ersatzteile dabei, um z.B. eine geborstene Frontscheibe zu ersetzen. Dabei erfolgen die Reparaturen zum zentral festgesetzten Preis. Weltweit gibt es bereits 1800 solcher Spezialisten. Den deutschen Markt will das Unternehmen von Berlin aus aufrollen, wo gestern die deutsche Niederlassung eröffnet wurde. Bis Jahresende sollen 150 deutsche iTechs ausgebildet werden. Inwieweit sich mit diesem Geschäft tatsächlich ein auskömmliches Einkommen erzielen lässt, wird sich erweisen. Neben Reparaturen kauft icracked gebrauchte Mobiltelefone auch zurück und macht sie fit für den Sekundärmarkt.

Algen-RZ im ZDF!

Wer gern mal visuell erleben möchte, wie Algen ein RZ powern, der kann am Sonntag, 22.3., das ZDF einschalten respektive im Web ansteuern. Dort wird nämlich um 14.45 Uhr über dieses Thema berichtet. Und zwar in „planet e.“ Übrigens: Die Sendung bleibt in der Mediathek eine Woche lang online.

Elektronikindustrie will Klima schützen

Wie der Goodelectronics-Newsletter meldet, meldet, will die EICC (Electronic Industry Citizenship Coalition), ein wichtiger Verband von Elektronikproduzenten, die Reduktion des Kohlendioxidausstoßes seiner Mitgliedsunternehmen zum Top-Thema 2015 machen und arbeitet dafür mit dem Carbon Disclosure Project (CDP) zusammen. Im Frühjahr werden die Mitgliedsfirmen zum ersten Mal mit einem CDP-konformen Reporting über Klimagase beginnnen und dann will EICC ihren Mitgliedsfirmen Materialien und Tools zur Verfügung stellen, die helfen sollen, den Klimagasausstoß zu senken. Wir sind auf die Ergebnisse dieser Bemühungen wirklich sehr gespannt!

Erstes klimapositives RZ weltweit/first climate-positive datacenter worldwide

In einem aktuellen Bericht meldet WiWo Green, dass in Schweden das erste klimapositive Rechenzentrum der Welt entsteht. Das RZ wird in ein bestehendes Stromsystem eingebaut, Abwärme heizt Wohnungen und die Dächer sind bepflanzt. In Betrieb soll das Ganze 2016 gehen. Das Konzept erinnert beispielsweise an den deutschen Startup „Cloud&heat“, der jüngst höchst erfolgreich Geld auf einer Crowdfunding-Plattform für sich sammelte. Leider erfahren wir nichts darüber, ob in die CO2-Bilanz auch der CO2-Ausstoß einbezogen wurde, der sich aus der Produktion des verwendeten Equipments und der Bautätigkeit an sich ergibt. Insofern ist die Initiative sicher extrem wertvoll, aber wahrscheinlich längst nicht ausreichend, um den intolerablen ökologischen Fußabdrruck der IT in verträgliche bahnen zu lenken.

Summary:As German weekly „WiWo“ writes, in Sweden the first climate-positive datacenter is under construction. It is to go online 2016, is integrated into a electricity System already existing, reuses heat by heating flats and has a green roof. It is unclear if the climate balace of the data Center also includes the carbon dioxide footprint of the making of Equipment and building.