Greenwashing des Monats

Es wird derzeit zur Unsitte, an alles und jedes „Grün“ zu schreiben, in der Hoffnung, ein paar umweltbewusste Menschen zum Kauf des Dienstes oder der Ware zu bewegen, auch wenn die Sache mit Grün nicht das Gerningste zu tun hat. Ein aktuelles Beispiel für einen Versuch mit diesem „Abfärbeeffekt“ Geld zu verdienen: www.surfgreen.de. Hier handelt es sich um einen angeblich sehr ökonomischen mobilen Datentarif, der allerdings absolut nichts mit irgendwelchen Formen des Umweltschutzes oder der Kohlendioxid-Einsparung zu tun hat.

Natürlich steht es jeder Firma vollkommen frei, den Begriff „grün“ für ihre Produkte zu verwenden, dennoch bleibt ein seltsames Geschmäckle. Den Slogan vom „grünen Band der Sympathie“ würde sich die Dresdner Bank sicher heute auch zweimal überlegen, aber die gibt es ja sowieso nicht mehr.

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