Faire Smartphones sind da – man kann sie sogar bestellen!

Immer wieder gehen die Horrorgeschichten von unerträglichen Produktionsbedingungen für Smartphones und anderen Elektronikkram in der Dritten Welt durch die Medien. Doch was tun? Will man nicht (was die Autorin bisher tut) auf die Segnungen der mobilen Datenkommunikation verzichten, weil E-Mail auf dem Bahnhofsklo oder in der Buchhandlung nun mal keine dringende Notwendigkeit ist, blieb bisher nur, zwischen vielen schlechten Alternativen zu wählen. Jettz gibt es endlich eine gute: Fairphone. Das holländische Unternehmen hat mit unendlicher Mühe das heute optimal Mögliche versucht, um ein fair produziertes, rezyklierbares, aufrüstbares, übersichtliches, nicht beim geringsten Windhauch den Geist aufgebendes Smartphone zu bauen. Und dieses kommt jetzt auf den Markt. Man kann es sogar vorbestellen. Man muss das auch, wenn man eins will, denn das Mini-Unternehmen hat natürlich kein weltweites Vertriebsnetz wie zum Beispiel Apple. Und ich verspreche, wenn ich jemals ein Smartphone kaufe, dann nur das. Denn die Welt braucht Alternativen. Gucken? Dann klicken!

2 Gedanken zu „Faire Smartphones sind da – man kann sie sogar bestellen!“

  1. Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich das Menschenbild einzelner Individuen ist. Dass Menschen sehr wohl fähig sind zu teilen, beweist z.B. Elinor Ostrom mit ihren Studien über die erfolgreiche Verwaltung von „Commons“. Sie kriegte dafür den Nobelpreis für Wirtschaft. Mit Kommunismus hat das gar nichts zu tun, der ist in meinen Augen restlos diskreditiert genau wie der Hardcore-Liberalismus, dem sich die Welt in den vergangenen zwanzig Jahren hemmungslos hingegeben hat. Übrigens heißt es Märtyrer.

    Viele Grüße
    Ariane

  2. Hallo ariane!
    Ich kann mir nicht vorstellen,dass die Illusion des „fairtrade“ Handels,auf welchem Gebiet auch immer, funktioniert.
    Das würde bedeuten,dass die Menschen eine Art Weltgemeinschaft mit gleichen Chance für alle bilden und eine Verteilung der Reichtümer auf alle realisieren.
    Eine solche Gutmensch-utopie wäre der ideale Kommunismus.
    Vielleicht könnte man das auch als eine gerechte Welt bezeichnen.Aber was ist gerecht?
    Weil wir Menschen uns permanent miteinander vergleichen und jeder mehr haben will als der andere,geht das über in Gier! Aber Gier ist Sünde und so sind wir alle Sünder und versuchen uns durch religiöse Vorstellungen und Werte zu reinigen.So sieht die Praxis aus.
    Eine gerechte Welt für alle,durch Einsicht zu erreichen,ist ebenfalls nicht möglich.Der Mensch ist anders.Er wird weniger durch den Geist als viel mehr durch Triebe gesteuert. – o.k. Es gibt auch Merthyrer.
    Erhaltung des Individuums.-Selbsterhaltungstrieb.
    Erhaltung der Art.- Sexualtrieb.
    So ist der Mensch nun einmal.Da hilft auch kein Sozialutopismus.
    Kurt Biedenkopf sagte einmal.“Einsicht braucht einen Verbündeten und das ist der Zwang.“
    Ich denke er hat recht.Und hier schließt sich der Kreis,denn die Praxis der Theorie des Kommunismus sah dann so aus wie … .Diktatur des Proletariats.
    Der Malachit.

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