Schrottkiste iPhone4

Das neueste iPhone4, soeben in Cupertino vorgestellt, glänzt, so die Deutsche Umwelthilfe, weniger durch neue Features als dadurch, dass man den Akku nicht selbst auswechseln kann. Ein vorsintflutlicher Zustand, eines innovativen Technologieunternehmens unwürdig und so ganz und gar im Widerspruch zu dem gloriosen Image, das der tote Steve Jobs ansonsten hat. Eigentlich sollte man gegen derartiges Schrott-Design protestieren, statt ihm hinterherzulaufen. Dummerweise allerdings sind die Verbraucher auf diesem Ohr so taub, dass jetzt, so die DUH, auch noch andere anfangen, solche Wegwerfsysteme zu entwickeln.
Getreu der Devise: Ist der Rohstoff erst zu Ende, kommt die große Mobilwende. Die zur Buschtrommel, wahrscheinlich. Denn die in den massenweise entsorgten Handies steckenden Materialien sind teilweise extrem selten und unersetzlich. Ohne sie keine Handies mehr.
Deshalb: Nur Geräte mit Wechselbatterie kaufen. Geräte nicht so nutzen wie das modische Sommerjäckchen (das jede Saison ausgewechselt wird). Und gebrauchte Handies tunlichst zurückgeben. Sonst gibt es irgendwann keine neuen mehr.

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