Handystrom aus Pipi

Wie der Spiegel in einem Video berichtet, ist es Forschern der Universität von West England gelungen, eine Brennstoffzelle für Handys zu entwickeln und in Handys einzubauen, die Strom aus menschlichem Urin gewinnt. Intelligente Toiletten, wo der „Saft“ abgezogen werden könnte, sind ebenfalls in der Entwicklung. Menschlicher Urin habe ideale elektrolytische Eigenschaften, erklären die Forscher laut Video, um Strommengen, wie sie für ein Handy nötig sind, zu erzeugen. Bis zur Marktreife wird es aber wohl noch eine Weile dauern. Das Projekt ist nicht der einzige Ansatz, die menschlichen Fäkalien endlich sinnvoll zu rezyklieren statt sie mit Unmengen Trinkwasser davonzuspülen und anschließend mit unständlichen Prozeduren wieder zu reinigen. So wird heute daran gearbeitet, Phosphor, einen elementaren Nährstoff für Pflanzen mit möglicherweise begrenzten Ressourcen, aus menschlichen Ausscheidungen zurückzugewinnen und so die Ernährungsbasis des Menschen langfristig besser zu sichern. Man sieht: Auch was hinten rauskommt, ist nicht nur Sch…

Ein Gedanke zu „Handystrom aus Pipi“

  1. Interessant. Was aber viel relevanter ist, und oft vergessen wird ist das der Grossteil des Energieverbrauchs (>60%!) wofür IT Geräte verantwortlich sind in der Produktionsphase stattfindet und nicht in der Nutzungsphase! Unternehmen wie DURABILIT (http://www.durabilit.de) oder Gigabitswitch.com (http://www.gigabitswitch.com) können einfach ausrechnen wie viel CO2 eingespart wird durch den Einsatz gebrauchter Geräte. Das dies Relevant ist, zeigt auch Apple, die auf Ihrer Webseite angeben das 66% des Co2 Ausstosses Ihrer Geräte in der Produktionsphase stattfindet (beim Iphone5 sogar mehr als 75% in der Produktionsphase und nur 12% in der Nutzungsphase!). Das ganze steht im Environmental Report von Apple (http://www.apple.com/environment).
    Wenn wir also anders umgehen mit unserer IT, die Geräte also länger nutzen, und nicht ständig neu produzierte „energiesparende“ Geräte kaufen, tragen wir viel mehr bei zur Reduzierung des globalen CO2 Ausstosses. Es ist ja immerhin Global Warming, und nicht Local Warming!

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